Artikel vom 08.08.2011 in der DLZ

„OqueStrada“ fegt über die K-hoch-Drei-Bühne

Bredenbeck (mi). Was sich am Samstagabend auf dem Hof der Kornbrennerei Warnecke im wahrsten Sinne des Wortes abspielte, war nicht nur außergewöhnlich, und exklusiv, sondern höchst explosiv.

Im Rahmen des Kultursommers war es dem Bredenbecker Förderverein für Kunst, Kinder und Kultur (K-hoch-Drei) in Zusammenarbeit mit der Region Hannover gelungen, eine der besten Bands aus Portugal, das Sextett OqueStrada“, auf die Bühne zu bekommen. Es entfachte ein Feuerwerk multikultureller Rhythmen und löste immer wieder Begeisterungsstürme der rund 400 Besucher aus..Vor rund zehn Jahren wurde OqueStrada von der Sängerin Marta Miranda und Jean Marc Pablo, dem Mann mit dem selbst gebastelten Kontrabass aus Besenstiel, Resonanzschale und kräftiger Zupfsaite, gegründet. Sie nahmen João Lima mit der portugiesischen und Zeto Feijão mit der Konzertgitarre sowie Marina Henriques mit dem Akkordeon dazu und komplettierten das Sextett mit dem Trompeter Sandro Manuel. Sie verkörpern mit ihren multikulturellen Rhythmen das sich wandelnde Portugal.Angelehnt an den portugiesischen Fado, geben sie Elemente der Straßen- und Tavernenmusik verschiedener Stilrichtungen, vom brasilianischen Hip Hop ebenso wie vom Flamenco oder afrikanische Takte dazu.Selbst Funaná-Klänge der Kapverdischen Inseln waren zu hören und Melodien aller drei Wellen des Ska. Das alles hat OqueStrada gemixt zu ihrem eigenen ins Ohr und in die Füße gehenden Sound – dem Tasca-Beat, so wie sie ihre mit europaweitem Erfolg herausgegebene CD, benennen.Auf dem Warnecke-Hof zeigten die Musikanten jedenfalls, warum sie in Portugal ganz oben stehen und auf dem besten Wege sind, in Deutschland für Furore zu sorgen.

Bildergalerie:

Poster der Veranstaltung:
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